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Scharnstein im schönen Almtal von Oberösterreich nahe der Bezirkshauptstadt Gmunden am Traunsee hieß das erwählte Ziel für den zweitätigen Ausflug der Hubertusschützen Altdorf unter Leitung vom ersten Schützenmeister und Vorstand Michael Oberhofer. Bei einer zünftigen Weißwurstbrotzeit am Vormittag des ersten Tages konnten sich die Teilnehmer untereinander erst einmal kennenlernen. Im Anschluss daran luden die "Scharnsteiner Schützen" zu einem für die einen mehr, die anderen weniger beschwerlichen Aufstieg zur Ruine Scharnstein ein. Von dort hatte man einen wunderschönen Blick über Scharnstein und die umliegenden Orte, welcher natürlich bei dem an beiden Tagen vorherrschendem Kaiserwetter noch beeindruckender war. Oben angekommen wartete schon die Entlohnung. Bei Kaffee und Kuchen lauschte man den Informationen über die Ruine von Walter Luckeneder, Malermeister aus Scharnstein. Er erzählte viele Interessante Details über die Ruine und deren Restauration, welche wohl dem normalen Besucher im Verborgenen geblieben wären. Nachdem sich die Sonne der Ruine abgewannt hat beschloss man sich gemeinsam auf den Rückweg zu machen. Wieder im Vereinsheim, der Taverne Thann, angekommen würden die einzelnen Gruppen auf ihre Zimmer aufgeteilt und nach kurzer Erkundung des Schlafplatzes trafen sich alle wieder versammelt zum zünftigen Abendessen in der Taverne. Das gemütliche Beisammensein bis tief in die Nacht und viele intensive Gespräche stärkten den kameradschaftlichen Zusammenhalt und die Freundschaft zwischen den Niederbayerischen und den Oberösterreichischen Schützen. Auch ein kleiner Vergleichskampf durfte natürlich nicht fehlen. Ohne jegliche Ausrüstung traten die beiden Vereine an um sich zu messen. Auf 10 Schuss wurde nur der Ringzähler 7 gewertet. Dies war im Vorhinein bekannt. Um die Lage für erfahrenen Schützen dann aber nicht zum Kinderspiel werden zu lassen zählte man zum Schluss auch noch wer dann die wenigsten Gesammtringe erzielte. Engelbert Schwaiger war mit dreimal 7 und insgesamt 54 Ringen vor Florian Sommerer und Maria Schwaiger mit ebenfalls dreimal 7 aber 58 Ringen bester Schütze. Am späten Vormittag des nächsten Tages trafen sich wieder alle am Schützenheim um das kulturelle Programm fortzusetzen. Gemeinsam ging es zur Pfarrkirche ins benachbarte Viechtwang und auf den naheliegenden Lasslberg auf welchem 1707 eine Marienerscheinung stattgefunden haben soll. Im dortigen Kaplanstock (Pfarrhaus) der Gemeinde Viechtwang wartete wieder eine ausgiebige Brotzeit auf die Schützen, bevor man gemeinsam in Richtung Schloss Scharnstein aufbrach, um der Führung des Schlossbesitzers Herrn Magistrat Harald Seyrl durch eines der beiden Kriminalmuseen Österreichs zu folgen. Von der Folterkammer, über die Geschichte der Österreichischen Gendarmerie bis hin zur Vorstellung und Erklärung von bedeutenden Kriminalfällen der Zeitgeschichte erfuhren die Hubertusschützen und ihre Gastgeber eine Menge Interessanter Dinge. Zum Schluss bot Hr. Seyrl noch einem kleinen Einblick in die Privaträume des Schlosses welche dem Normalen Museeumsbesucher meist verborgen bleiben. Versammelt am Schützenhaus der Scharnsteiner Schützen bedankte sich die Geschäftsführende Oberschützenmeisterin von Scharnstein Andrea Hofmann bei den Gästen aus Altdorf für ihren Besuch und gab in freudige Aussicht auf den Gegenbesuch in 2 Jahren in Altdorf. Auch Altdorfs erster Schützenmeister und Vorstand Michael Oberhofer bedankte sich seinerseits für die Gastfreundschaft und wünschte allen Teilnehmern noch eine gute Heimfahrt und auf ein Wiedersehn ob in Altdorf oder in Scharnstein. Zu den Bildern
Pünktlich zum September haben die Rundenwettkämpfe wieder begonnen. Auch die Hubertusschützen sind diese Saison wieder am Start. Wie die Hubertusschützen sich schlagen, kann man ab sofort auch wieder hier mit verfolgen. Zu den Rundenwettkampfergebnissen
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